Dinkelbrötchen

Print Friendly, PDF & Email

Nach den Käsestangen von neulich schon wieder was gebackenes? Na, keine Angst es wird hier kein Backblog werden, aber diese Dinkelbrötchen sind so einfach und gut also einfachsogut dass ich sie euch nicht vorenthalten will. Das Rezept dazu kam von ner Bekannten und ich muß ihr recht geben: leicht zu machen und extrem gut einzufrieren für dann, wenn man die Brötchen mal haben möchte. Leider neigen sie im Brotkasten dazu recht schnell altbacken und somit zäh zu werden, aber meist ist die überschaubare Charge von 10-12 Stück eh recht schnell weg. Ich hab derzeit noch Sauerteigbrötchen für euch in der Mache, aber zurzeit ist ja auch Spargelsaison, daher werde ich die erstmal noch ein wenig bespielen! Aber zurück zu den Brötchen. Warum Dinkel? Ganz ehrlich weil es so im Rezept stand und ich das Rezept (noch?) nicht mit anderen Mehlsorten wie Roggen und Weizen ausprobiert habe, aber wie gesagt ich bin dran… Noch dazu haben die Brötchen durch den Dinkel ein nicht alltägliches Brötchenaroma. Die Zutaten unterscheiden sich bis auf die Mehle nicht von einem ‘normalen’ Hefeteig und die Herstellung auch nicht, aber seht selbst:

Die Zutaten im Überblick:

im Hintergrund: 400ml Milch

mittlere Reihe (v.l.n.r.): 2 gehäufte TL Salz, 460g Dinkelmehl Type 630, 2El Olivenöl

vordere Reihe (v.l.n.r.) 1 gehäufter TL Zucker, 150g Vollkorndinkelmehl, 15g frische Hefe

Da die Milch lauwarm sein muß, weil sonst die Hefe nicht wirklich in Gange kommt, gebt ihr die Milch in einen Topf…

…den Zucker und die zerbröckelte Hefe dazu und rührt gut um während ihr die Milch langsam auf Körpertemperatur erwärmt (ganz einfach mal den Finger rein halten, wenn ihr keinen Temperaturunterschied merkt, ist es perfekt, wenn sich die Haut schält ist die Milch zu heiß!! 😉  )…

…die vortemperierte Milch nehmt ihr vom Herd und mischt dann die Mehlsorten im Kessel eurer Küchenmaschine…

…gebt dann eure toll temperierte Milch und das Salz dazu…

…nach ca. 10min Arbeit durch den Knethaken gebt ihr zum Schluß das Öl zu und lasst es komplett unterarbeiten (dauert nochmal so 5min.). Dann ölt ihr eine Schüssel leicht ein (ich hab die von der Küchenmaschine genommen, während der Teig gemütlich am Teighaken rumhing)…

…dann legt ihr den Teig in die geölte Schüssel, deckt die mit Klarsichtfolie und einem Handtuch ab und stellt die so abgedeckte Schüssel an einen warmen Ort…

…bis der Teig aufgegangen ist. Bei mir hat es ca. 1,5h gedauert, bis der Teig sich auf der Heizung entsprechend gegangen ist. Also etwas Zeit einplanen (eine über-Nacht-backfertig-zum-Frühstück-Version tüfftel ich noch aus, versprochen)…

…den Teig knetet ihr nochmals durch bevor ihr ihn in 10-12 Portionen teilt…

…und diese zu Brötchen rollt. Wenn ihr wollt, dippt ihr die spätere Oberseite (das ist die Seite auf der beim Teigling nicht der sog. ‘Teigschluß’ liegt, quasi die Nahtstelle) also die in euren Augen schönste Seite der Teigkugel, kurz noch in Vollkorndinkelmehl…

..und legt eure Rohlinge dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und lasst sie nochmal für ca. 20-30min gehen und heizt in der Zeit den Ofen schon mal auf 225°C auf. Wenn die Brötchen nochmals gegangen sind, schiebt ihr sie bei Ober-Unterhitze für ca. 10-12 min. auf der mittleren Schiene in den Ofen. Nach dieser Zeit reduziert ihr die Temperatur für ca. weitere 10min auf 170°C Ober-Unterhitze bis die Brötchen fertig sind. Ob sie durchgebacken sind erkennt ihr (wie auch bei Brot) am hohlen Klang wenn ihr auf die Unterseite der Brötchen klopft…

…eure fertigen Brötchen lasst ihr auf einem Gitter auskühlen, bevor ihr sie nach Wunsch belegt! Viel Erfolg beim nachbacken 😉

Wenn's gefällt, sagt es bitte weiter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.