Hühnerbrust am Knochen auslösen

Print Friendly, PDF & Email

In meinen Tipps und Tricks hab ich euch unter Geflügel zerlegen schon mal gezeigt, wie ihr Geflügel in Einzelteile wie 2 Flügel, 2 Keulen, 2 Brüste und Knochen bzw. Abschnitte zerlegen könnt. Ich hab auch noch nen anderen Weg ein Geflügel zu zerlegen. Der Vorteil hierbei ist, es fallen keine Knochen an, sondern es bleibt quasi zerlegt aber im Ganzen. Hmmm, wat meint der jetz? Zeig ich euch. Ihr erhaltet am Ende eine Brust am Knochen und zwei Keulen… Der Vorteil: weniger aufwändig als die ‘alte’ Methode und die Brust am Knochen gegart wird sensationell saftig werden!!

Ihr braucht ein spülmaschinengeeignetes Brett, ein stabiles Messer und natürlich ein Huhn…

…also ungefähr das hab ich vor: den Teil oberhalb der Klinge quasi abzuheben und ihn dann später im Ganzen zu garen. Aus dem Teil unter der Klinge werde dann zwei Keulen ‘mit Rückenstück’ wie es im Handel so schön heißt…

…dazu schneide ich bei auf dem Kopf stehenden Huhn mit einem kräftigen Schnitt über den Keulen quer in die Körperöffnung, bis ich ganz unten angelangt bin. Keine Sorge das braucht Kraft und Übung und für den ein oder anderen klingt es seltsam, denn die Rippen müssen durchtrennt werden. Wer hat, kann gern ne Geflügekschere dafür nutzen. Am Ende hängen beide Hälfen nur noch am Rücken zusammen…

…mir nem kräftigen Schlag oder aber nem gekonnten Schnitt lassen sie sich sauber trennen…

…erst mal weiter mit den Keulen. Ich nehm den bröseligen Rest am Ende der Keulen an dem vorher die Brust hing weg, ebenso die Fettablagerungen im Hinterleib (für Brühe 😉 ) Dann teile ich die Doppelkeule in der Mitte (ebenfalls mehr mit Kraft als mit Geschick)…

…so erhalte ich zwei echt große Keulen. Vorm verpacken und einfrieren durchtrenne ich noch die kräftige Sehne am unteren Ende, so garen die Keulen später optisch gleich, da die Haut bei beiden an der gleichen Stelle reißen wird. Ab damit in die Tüten und wegfrieren für später mal. Vielleicht sieht man sich hier ja wieder…

… da war ja noch die Brust, mit den Flügeln. Da die Spitzen der Flügel eh recht dunkel werden beim braten und Fleischmäßig da auch nichts zu holen ist, trenn ich sie ab. Zum Auskochen für Brühe reichen sie allemal noch. Übrig bleibt eine Hühnerbrust am Knochen…

… die gegart echt lecker aussieht 😉

 

Wenn's gefällt, sagt es bitte weiter:

Kommentare sind geschlossen.